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Madagaskar special - Menschen helfen


auf dieser Seite verzichten wir ganz bewußt auf Bilder. Danke dafür, dass Sie nicht gleich weiterklicken, sondern lesen und Interesse zeigen. Danke für Ihr Verständnis!

Madagaskar ist eigentlich eine reiche Insel. Doch dieser Reichtum weckt Begehrlichkeiten, sowohl national als auch international. Das ist "hohe Politik" ...

Bei Ihrem Urlaub in Madagaskar bekommen Sie aber auch nicht nur das blanke Elend zu sehen. Wir verstehen unsere Tätigkeit so, dass wir Brücken schlagen. Sie genießen Ihren Urlaub - und tun sozusagen nebenbei auch noch Gutes. Hier geht es zu den Reisebeispielen, was Sie alles bei Ihrem Urlaub in Madagaskar erleben können.  Reise-Beispiele

Wenn Sie in Ihrem Urlaub "Projektarbeit" machen wollen,  schreiben Sie uns.  Es gibt viele Anlaufstellen, die sinnvolle Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.

Eine erfüllende Tätigkeit, denn die Zivilbevölkerung Madagaskars ist meist wirklich arm. Seit dem Putsch 2009 hat sich die wirtschaftliche Lage der meisten Madagassen erheblich verschlechtert. Inzwischen leben 9 von 10 Madagassen unterhalb der Armutsgrenze! Der Ausblick für 2014 ist leider eher auch nicht sehr viel versprechend. Riesige Heuschreckenschwärme fressen im Moment alles kahl, was für nächstes Jahr zur Ernte angebaut ist. Die Gelder - auch internationale Hilfe, die an Regierungsstellen "eigentlich" zur Heuschrecken-Bekämpfung geflossen ist - sind "versickert" und die Heuschrecken haben sich "biblisch vermehrt".
Und Sie können (einfach) helfen!
Sie geben einer Familie Lebensunterhalt, indem Sie "einfach" nur Urlaub in Madagaskar machen. In Europa können wir es uns kaum vorstellen, aber in Madagaskar ist es Realität. Jeder !!! Arbeitsplatz ist sehr begehrt und hart umkämpft, auch z.B. die gesamte Hotel-Wäsche (von Hand) zu waschen oder monatelang an einer Tischdecke von Hand die Muster aufsticken.
Ein "sanfter Tourismus" hilft eigentlich allen Madagassen. Madagassen sind es wert, dass man sie respektiert, auch wenn sie oft anders denken als wir und wir ihre Denkweise nicht auf Anhieb nachvollziehen können.

Unsere Gedanken zur Bettelei "ohne gesundheitliche Gründe" stellen wir zur Diskussion:
Wenn Sie einem Bettler, der in Madagaskar wirklich sehr arm ist, etwas geben, wird der Bettler sich ganz bestimmt über Ihre Gabe freuen.
Doch er wird immer weiter betteln und keinen Ausweg aus seiner Lage suchen, denn er kommt ja damit "durch" und sieht keinen Grund, sich eine "andere Arbeit" zu suchen.
Ihre Meinung dazu interessiert uns.  Schreiben Sie uns.

Nur der Sex-Tourismus sollte keine Chance bekommen! Die Würde eines Menschen (egal welchen Alters und welchen Geschlechts! - abgesehen von eventueller Strafbarkeit wegen Minderjährigkeit) zu verletzen, ist kriminell! Auch Spielen mit den Träumen eines Menschen kann dessen Würde verletzen! Zeigen Sie Verantwortungsbewußtsein. Danke!

Wenn Sie d a s suchen, sollten Sie besser nicht in Madagaskar Urlaub machen. Die madagassischen Gesetze sind sehr streng in punkto Ehebruch - die oder der Schöne mit den leuchtenden Augen und den vollen Lippen werden Ihnen garantiert nicht auf die Nase binden, dass sie bereits verheiratet sind - oder was Minderjährigkeit anbetrifft - Sie vermuten es nicht einmal, dass Sie einen 12- oder 13-jährigen jungen Menschen vor sich haben. Unter den wirtschaftlich sehr schwierigen Verhältnissen werden in Madagaskar Kinder sehr schnell erwachsen!
Die Lage in madagassischen Gefängnissen ist prekär. Es ist nicht auszuschließen, dass gerade Touristen bewußt in kompromittierende Situationen gebracht werden und beabsichtigt ist, dass Sie sich gegen Zahlung von hohen Summen (wirklich viel Geld!) Hafterleichterung verschaffen wollen. Auf Ihre Menschenwürde nimmt da mit Sicherheit niemand Rücksicht. Das sollten Sie nicht nötig haben!

Sie werden Menschen mit Lepra begegnen. Sie betteln am Straßenrand, Sie können unbesorgt etwas Geld geben. Es kommt bei den richtigen Menschen an, denn die da am Straßenrand sitzen, sind keine "Stellvertreter"! In Madagaskar gibt es weder eine gesetzliche Krankenversicherung noch gibt es Geld aus einer "Sozialkasse". Diese Menschen bekommen von niemandem Geld. Oft sind sie - aus Angst vor Ansteckung - auch aus dem Familienverband ausgestossen.

Lepra ist mit Medikamenten heilbar. Jedoch können sich gerade die besonders Armen in Madagaskar diese Medikamente nicht leisten.

Sie - als Vazaha - brauchen vor Anstreckung keine Angst zu haben. Für eine Infektion bedarf es eines langfristigen Kontakts mit einem infizierten Menschen. Außerdem ist Lepra mit Antibiotika sehr gut zu behandeln.
Sie haben hierzu eine Rückfrage oder Anregung?  Schreiben Sie uns.