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Madagaskar special - Vanille


Vanille

ist eine Orchidee, die ursprünglich aus Mexiko stammt.

Solange Mexiko spanische Kolonie war, war es bei Todesstrafe verboten, die Pflanze aus Mexiko auszuführen. Erst 1810 nach Mexikos Unabhängigkeit gelangten Strecklinge in die botanischen Gärten von Antwerpen und Paris.

1822 begannen Franzosen sie auf der Ile Bourbon, das heutige La Reunion, zu kultivieren. Das Anbauzentrum verlagerte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts von der Insel La Reunion an die Ostküste von Madagaskar , das neben Indonesien heute zu den Hauptanbauländern der Welt gehört. Oft wird heute die "echte" Bourbon-Vanille von Madagaskar nach La Reunion exportiert und dort als solche deklariert ... Warum genießen Sie nicht einfach die Vanille direkt aus Madagaskar. Vielleicht ist das der Grund: Vanille-"Herstellung" ist mit viel "Handarbeit" verbunden.
Die Blüten werden von Hand bestäubt, auch mit der "Hand am Arm" wird geerntet. Vanille wird bei etwa 70 Grad Celsius (für nur eine ganz bestimmte Zeit, die nur Spezialisten je nach Größe und "Füllung" der Schoten abschätzen können) gekocht und dann jeden Tag für mehrere Wochen (natürlich auch von Hand) zum Trocknen in der Sonne ausgebreitet (das ist auf dem folgenden Bild zu sehen). Jeden Abend wird das kostbare Gut wieder eingesammelt, um dann am nächsten Morgen wieder der Sonne "zu Füßen" gelegt zu werden, bis sie schließlich "reif" ist und uns köstlichen Genuß verspricht.



Der angenehme Duft in Ihrer Küche hält sich lange, Vanilleschoten beispielsweise als geflochtene Körbchen

sind ein prima Mitbringsel, finden fast in jedem Koffer noch Platz . Vanille gehört neben Safran auch heute noch zu den teuersten Gewürzen der Welt!
Die Vanille ist ganz frisch und von bester Qualität!
Kochen Sie mit echter Vanille! Es gibt viel mehr, als "nur" Vanillepudding.


Zum Kochen schneiden Sie die Schoten der Länge nach auf und kratzen das Vanillemark heraus, indem Sie die Schnittkanten der Schote zur Seite wegklappen und mit dem Messer der aufgeschnittenen Linie entlangfahren. Das Vanillemark verwenden Sie zusammen mit Ihren anderen Gewürzen. Die dann noch vorhandenen Schoten können Sie in einem verschlossenen Glas zusammen mit Zucker aufbewahren. Ab und zu durch Schütteln den Zucker mit den Schoten neu vermischen. So haben Sie Zucker mit echter Vanille aromatisiert z.B. zum Süßen Ihres Tees immer vorrätig.

Haben Sie Vanille schon mal mit Chilli kombiniert? Fleisch, aber auch Crevetten bekommen damit eine ganz besonders leckere Note.

Tipp: Wenn Ihre Vanilleschoten trotz sorgfältiger Aufbewahrung Feuchtigkeit verloren haben, können Sie sie - ähnlich wie Spargel - in ein feuchtes Tuch einschlagen. So bekommen sie ihre ursprüngliche Feuchtigkeit zurück.

* * * Guten Appetit! * * *

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