Urlaub in Madagaskar - leave no trace
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                                       Urlaub in
Madagaskar
 ist einzigartig!



Wir setzen alles daran, dass Ihr Urlaub in Madagaskar ein unvergessener Traumurlaub wird.

Leave no trace (hinterlasse keine Spuren) macht in Madagaskar ganz besonders Sinn, denn die Natur der Insel ist in Gefahr. Aufgrund ihrer langen Abgeschiedenheit hat sich eine Flora und Fauna entwickelt, die es so nicht noch einmal auf der Welt gibt. Und es wäre schade, wenn diese Pilze zertreten werden,

die Baobabs einem Ölfeld weichen müssen.


Es lohnt sich, diese Einzigartigkeit zu bewahren. Lassen Sie sich auch verzaubern, es ist weder schwierig noch unerschwinglich teuer ...

Sagen Sie uns, wann Sie Urlaub in Madagaskar machen wollen, wir geben Ihnen - selbstverständlich kostenlos - mehr Infos



Nur ein nachhaltiger Tourismus schützt die Resourcen und noch viele nette Besucher können diese wunderschöne Insel genießen.

Ein schwieriges Thema! Auch wenn uns in Deutschland langsam ein schlechtes Gewissen gemacht wird, wenn wir Langstreckenflüge brauchen:
Madagaskar braucht Tourismus - er hilft die einzigartige Natur zu erhalten und gibt den ortsansässigen Madagassen Lebensgrundlage. Internationale Konzerne haben die Finger auch nach Madagaskar ausgestreckt, es droht der Ausverkauf von madagassischem Grund und Boden an Länder, deren Anbaufläche für Lebensmittel anscheinend für die eigene Bevölkerung nicht ausreicht (wird umweltverträglich im eigenen Land gewirtschaftet wie in China, Indien und Korea als Beispiel?).

Es wäre ein echter Verlust für Alle, z.B. die Avenue des Baobabs gegen ein riesiges Reisfeld zu verlieren!


Die politische Krise in Madagaskar , die seit Februar 2009 andauert und im März 2009 zu einer putschähnlichen Machtübernahme des Militärs mit einem Ex-Diskjockey als Alibi-Präsidenten geführt hat, hat es bedauerlicherweise geschafft, dass insbesondere in wichtigen und großen Nationalparks wie Masoala und Marojejy die Holzmafia (Detaills werden im sauber recherchierten GEO-Heft 4/2010 veröffentlicht) wertvolles Rosenholz und Palisander unbehelligt plündern kann. Pro Tag (!!!) etwa ein Quadratkilometer (wie weit ist 1 km von Ihrer Haustür entfernt!) wertvoller Urwald/Regenwald unwiederbringlich zerstört! Etwa 1.000 Container Rosenholz (wieviele Baumstämme passen in einen Container?) wurden bis jetzt hauptsächlich nach China (für den anschließenden Verkauf der verarbeiteten Produkte in USA und Europa!) exportiert. Viele der dort lebenden Lemuren - Primaten, wie wir Menschen! - wurden bzw. werden auch heute noch! getötet und entweder an Restaurants als "special" verkauft oder den - meist nicht bezahlten - madagassischen Holzfällern als Bushmeat zu essen gegeben! Richtig "verdient" haben nur die Exporteure (etwa 20 Personen! haben einen Umsatz von bisher etwa 200 Mio US-Dollar geraubt!, der madagassische Staat hat nicht NEIN! gesagt und hat sich ebenfalls bereichert, ohne dass es der Bevölkerung auch nur ein wenig zugute käme!), - die madagassischen Holzfäller hingegen blieben hungrig!

Ein starker Tourismus schafft Bewusstsein und beweist nicht nur der lokalen Bevölkerung, dass sie vom Tourismus "eigentlich gut leben" könnte, wenn das Geld "vor Ort" ankommt.

Wir arbeiten vor Ort. Kein Reiseleiter muss erst eingeflogen werden. Mit uns arbeiten gerne und engagiert Madagassen, die mit ihren Einkünften ihre Lebensumstände und die ihrer Familien verbessern können. Ihr Geld - das Sie für Ihren Urlaub in Madagaskar ausgeben - bleibt zu 100% vor Ort!

Im Züricher Zoo gibt es eine Masoala-Halle, die den wichtigen Nationalpark im Kleinen abbildet, dort wurden in kürzester Zeit nach dem Putsch im März 2009 etwa 3.500 Unterschriften gegen die Plünderungen gesammelt und dem zuständigen madagassischen Minister der Übergangsregierung "präsentiert". Er zeigte sich "tief bewegt" und konnte sein Versprechen, einen Riegel der (aufgrund der vielen Unterschriften?) inzwischen illegalen Plünderung vorzuschieben, jedoch nicht halten, denn er wurde abgesetzt! Eine solche Reaktion der madagassischen Putschregierung zeigt ihre Schwäche, und ewig lässt sich das nicht wiederholen! Bis jetzt noch eine Gratwanderung, aber der Unmut in der madagassischen Bevölkerung wächst schnell mit dem Wiederanwachsen des Tourismus. Die Touristen, die Urlaub in Madagaskar machen, können etwas bewegen!

Abgesehen von aller politischen Brisanz:

Unterwegs treffen wir immer wieder Madagassen, die uns etwas anbieten - von frisch geernteten Früchten

bis zur Tischdecke, an der monatelang von Hand gestickt wurde. Wenn die Madagassen aus ihren Verkaufserlösen genügend Geld für die Anschaffung z.B. einer besser isolierten Kochstelle erzielen können, unterstützen wir damit zusätzlich, dass die Abholzung der restlichen Wälder in Madagaskar nicht mehr so schnell voranschreitet. Leider können es sich bis heute die meisten Madagassen einfach nicht leisten, z.B. mit Gas zu kochen - Solarkocher sind außerhalb der Vorstellung, denn die Anschaffungskosten übersteigen alle finanziellen Möglichkeiten - leider, denn Madagassen sind eigentlich sehr aufgeschlossen, wenn man es ihnen - nicht "von oben herab" auf französisch, sondern in madagassischer Sprache - erklärt!

Jedes Engagement lohnt sich - damit die Lemuren (und natürlich auch all die anderen Tiere) nicht noch weiter ihren Lebensraum verlieren. Alles, was Sie machen müssten, ist einfach "nur" Urlaub in Madagaskar ... Selbstverständlich können Sie sich darüber hinaus noch mehr engagieren. mehr Infos